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Kubek Dojo beim Bergcamp 2022 in Tirol

Aktualisiert: 13. Juli



Am Freitag, 1. Juli 2022, machte sich ein 5-köpfiges Team des Kubek Dojo auf die Reise ins schöne Tirol um auf Einladung unserer guten Freunde aus Ingolstadt unter Leitung von Sensei René Perzlmaier und Sensei Hans Zellner beim familiären Bergcamp 2022 teilzunehmen.


Nach einer fünfstündigen Fahrt waren Valeria, Eva, Gabi, Peter Senpai und Julia Sensei am Fuße des Habachtals angekommen. Dort hieß es, Gepäck an der Hütte stehen lassen und eine ca. 1-stündige Wanderung bis zu Enzian Hütte (1.300 m) starten. So machte sich das Team auf zur Wanderung am wunderschönen Smaragdweg.


Nach etwas mehr als einer Stunde kam die Truppe etwas durchnässt an, da die Wettergötter nochmals ordentlich Wasser vom Himmel ließen. Die Wiener Truppe konnte ihren Augen nicht glauben, als sie eine Gruppe Prüflinge im krassesten Regen auf der Wiese ihre Prüfung ablegen sahen. Die tapferen Karateka waren bereits seit ungefähr zwei Stunden dabei, ihren nächsten Kyu-Grad draußen im strömenden Regen zu erkämpfen. Ein riesengroßer Respekt an alle Prüflinge, die diese harte Prüfung unter diesen Gegebenheiten absolviert haben - das waren definitiv erschwerte Bedingungen. OSU!


Das Besondere am Bergcamp ist die Tatsache, dass man ausschließlich draußen im Freien trainiert und es keine Alternative bei Schlechtwetter gibt. Aber wie sagten schon unsere Großeltern immer "es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung". Da allerdings der strömende Regen am Freitag wirklich auch die Wiesen total aufweichte und gatschig machte, wurde beschlossen, das erste Training am Freitagabend auszulassen und ab Samstag in der Früh mit umso mehr Elan zu starten.


Die kleine Wiener Truppe machte sich am Freitag nach dem Essen allerdings trotzdem noch auf den Weg, die Beine ein wenig zu vertreten und...wie könnte es anders sein, ein paar Kihontechniken in der Abenddämmerung zu absolvieren und die obligatorischen "20 (Liegestütze) gehen immer".


Am Samstag standen drei Trainingseinheiten am Programm. Als Ziel des Camps wurde deklariert, dass jeder Teilnehmer eine neue Kata lernen sollte. So wurden Gruppeneinteilungen nach Kyugraden gemacht und in allen drei Einheiten wurde zuerst an der Kata gearbeitet und nach ungefähr 45 Minuten ging es dann in die Sparringrunden. 10? 15? 20? Man weiß es nicht so genau, jedenfalls genug, um das ein oder andere Kyokushintatoo am Körper zu vermerken ;-)


Am Samstag Abend gab es dann nach dem ganzen Training eine kleine Grillorgie, wo der Hunger definitiv gestillt wurde und alle sichtbar happy waren. Danach ging es ins gemütliche "Stüberl" und mit Musik, ein bisschen Tanz und gaaaaanz viel Plauderei ließ man den Abend ausklingen.


Am Sonntag ging es am Vormittag in die letzte Trainingseinheit, wo jeder Karateka seine neu gelernte Kata alleine vorzeigen musste. Zur Freude der Senseis und Senpais haben sich alle unglaubliche Mühe gegeben und haben diese Aufgabe wirklich bravurös gemeistert. Danach ging es nochmals in ein paar abschließende Sparringrunden und dann kam das grande Finale: die Abkühlung beim Wasserfall...na ja, und die obligatorische Fotosession eben auch :-)


Marek Shihan, Peter Senpai und Julia Sensei sind unglaublich stolz auf Eva und Valeria, die beide zum ersten Mal bei einem Karatecamp dabei waren und sich von der Trainingsintensität nicht abschrecken haben lassen und sich allen Herausforderungen stellten, sowie auf Gabi, die zwar nicht zum ersten Mal dabei war, aber aufgrund von anderen sportlichen Interessen ihr Karatetraining in der letzten Zeit etwas heruntergeschraubt hatte, aber trotzdem mit 150% Motivation mit dabei war und mit ihrem Dauerlächeln am Gesicht zu absolut positiver Stimmung beitrug.


Wir danken unseren guten Freunden vom Kyokushin-Kaikan Ingolstadt für die Einladung, die Gastfreundschaft und ein unvergessliches Wochenende! Wir kommen bestimmt wieder aber zuerst gehen wir unsere Dogis waschen ;-)


OSU!


P.S: Waschanleitung für ein blitzreines Dogi nach dem Bergcamp: Dogi eine Nacht lang in Waschsoda einweichen, am nächsten Tag Vanishspray auf die Flecken sprühen und zusätzlich mit Gallseife einreiben. Ab in die Waschmaschine damit und auf 90 Grad herauskochen. Voila, wie neu!



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